Newsartikel - Essen und Wein

Datum: Sonntag, 02. September 2012

Einleitung:

Die Harmonie zwischen einem Gericht und einem Wein ist sehr komplex und hängt von zahlreichen Faktoren ab. So spielen die Zubereitung und die Art des Gerichts, aber auch die Jahreszeit, der persönliche Geschmack, die Gewohnheiten und die finanziellen Mittel eine wichtige Rolle. Hier einige Ratschläge, die Ihnen bei der Wahl des richtigen Weines behilflich sein können.

 


Inhalt:

Die vier Geschmacksrichtungen

Unser Gaumen ist in der Lage vier unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu unterscheiden: bitter, süß, salzig und sauer. Zwischen diesen vier Geschmackswahrnehmungen gibt es ein sehr komplexes Zusammenspiel. So verstärkt zum Beispiel der salzige Geschmack die Bitterkeit und ein bitterer Geschmack milder die Wahrnehmung von Säure. Ein süßer Geschmack überdeckt sowohl die Säure als auch bittere und salzige Geschmacksnuancen. Die Harmonie zwischen einem Wein und einem Gericht kann also durch gegensätzliche Geschmacksrichtungen gefunden werden. So paßt ein lieblicher Weißwein serh gut zu einigen Blauschimmelkäsen wie z.B. Roquefort.

Gerichte zum Wein:

  • Die Harmonie zwischen einem Wein und dem jeweiligen Gericht beruht auf einer gelungenen Partnerschaft der Gerüche und Geschmäcker, wobei weder der Wein noch das Essen durch seine Intensität dominieren darf.
  • In der Regel beginnt man mit dem jüngsten Wein und schließt das Menü mit dem ältesten Wein
  • Trockene Weißweine werden vor den Rotweinen serviert
  • Leichte Weine werden vor kräftigen Weinen serviert
  • Gekühlte Weine trinkt man vor den "chambrierten" Weinen
  • Trockene Weine trinkt man vor halbtrockenen oder lieblichen Weinen
  • Zuerst serviert man die einfacheren, dannach die komplexeren Weine
  • Kräftige und edle Weine eignen sich bevorzugt für den Winter. In der warmen Jahreszeit sollte man sich eher für einen frischen und leichten Wein entscheiden
  • "Große Weine" müssen nicht unbedingt mit den raffiniertesten Gerichten serviert werden. Im Gegenteil, sie entfalten sich sogar besser in Verbindung mit einem einfachen, aber qualitativ hochwertigem Gericht.

Es ist sicher nicht immer einfach, alle diese Regeln zu befolgen, doch kann man als Faustregel sagen: Ein Wein muß immer besser sein als der zuvor servierte.


Die nachfolgende Darstellung von Gerichten und den dazu passenden Weinen hat nicht den Anspruch vollständig zu sein und soll Ihnen nur einige Beispiele für harmonische Kombinationen liefern

Aperitif

Die Auswahl ist sehr groß: Trockene Weißweine, weiße Schaumweine (Crémants, Champagner, Cava), liebliche Weißweine, Vins Doux Naturels, Likörweine...

Vorspeisen:

Trockene Weißweine, trockene oder halbtrockene Roséweine, leichte Rotweine

Krustentiere und Meeresfrüchte:

Trockene Weißweine, liebliche Weißweine, trocken Roséweine

Fleisch- und Wurstwaren:

Trockene Weißweine, trockene und liebliche Roséweine, leichte Rotweine

Gänse- und Entenstopfleber:

Liebliche Weißweine, kräftige Rotweine, Champagner

Fisch:

Trockene Weißweine, Liebliche Weißweine, trockene Roséweine, leichte Rotweine

Helles Fleisch und Geflügel:

Trockene Weißweine, trockene Roséweine, leichte Rotweine

Dunkles Fleisch und Wild:

Leichte Rotweine, kräftige Rotweine

Milder Käse:

Trockene Weißweine, trockene Roséweine, leichte Rotweine

Kräftiger Käse:

Liebliche Weißweine, Kräftige Rotweine

Dessert:

Schaumweine, Champagner, liebliche Weißweine, Vins Doux Naturels, Likörweine

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